BARF – Biologisch Artgerechtes Rohes Futter

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Als Noah (mein kleiner Golden Retriever Bruder – im Herzen, nicht biologisch:) in mein Leben kam, kam auch die Überlegung auf, einmal was Neues auszuprobieren und etwas gesünder zu leben. Das Thema BARFen wird gerade viel diskutiert und so haben wir uns an einen Profi gewandt: Nina Hofstädter die ua. für die Firma Loy′s arbeitet. Noah und ich haben beschlossen, uns das Leben als BARFer mal anzusehen – und das hat auch so seine Gründe und vorallem interessante Hintergründe:

In den letzten Jahren ist die Anzahl an Krankheiten nicht nur bei Menschen, sondern auch bei uns Vierbeinern massiv angestiegen. Menschen haben begonnen umzudenken, nicht nur wenn es um den Zweibeiner geht, sondern auch bei den Speisen die in unsere Schüsseln kommen.

Aber was bedeutet BARFen überhaupt und was macht man als BARFer?

BARF – Biologisches Artgerechtes Rohes Futter – heißt der neue Trend, dem sich inzwischen viele Hundefans angeschlossen haben.

Auf dem Speiseplan eines BARFers finden sich rohes (tlw. ganz frisches) Fleisch und Knochen, diverse Gemüsesorten, sogenannte Superfoods (z.B. Spirulina, Chlorella Algen, Moringapflanzen, Hanfsamen, Nüsse, Gojibeeren, etc.), Obst, pflanzliche Öle wie auch Kräuter und Heilpflanzen aus der Natur.
Damit werden die Bedürfnisse eines Vierbeiners nach Proteinen, Fetten, Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen ausreichend abgedeckt.

 

Barfen
Rindfleisch mit Hühnerhals, Spinat, Feldsalat und frischen Sprossen

 

Grundsätzlich können Rind und Kalb, Geflügel (keine Angst vor Salmonellen), Fisch, Wild, Ziege oder Schaf gefüttert werden.

Fische enthalten z.B. viele essentielle Fettsäuren: Omega-6 und Omega-3 und zwar in einem ausgewogenen Verhältnis – sprich ohne Omega-6 Überschuss.

Wertvolles Schlachtprodukt, das unter anderem hochwertiges Eiweiß, Eisen, nahezu alle Vitamine und Natrium enthält, ist Blut – daher die Abtropfflüssigkeit vom Fleisch mitfüttern. Ebenfalls begehrenswert sind Innereien (Achtung schwerverdauliche Glykogene, hoher Kupfer-, Eisen- sowie Vitamin A + B-Gehalt.)

Leber sollte nicht mehr als einmal pro Woche gefüttert werden, da der hohe Vitamin A Gehalt mit Vorsicht zu genießen ist. Eine weitere gute Ergänzung für einmal pro Woche ist grüner Pansen, also Kuhmagen, da er durch das vorverdaute Gras sehr vitaminreich ist. Auch Schlachtabfälle (Ohren, Lunge, Euter) kann man uns füttern – nur nicht zu oft, da das Aminosäurenprofil ungünstig ausfällt und der Gehalt an Vitaminen nicht hochwertig ist.
Ganz wichtig bei der Fütterung von Rohfleisch sind Knochen – sie dienen nicht nur als Zahnbürste, sondern sind Eisen-, Fett- und Calciumlieferanten und die Enzyme und Mineralien sind gut für unser Knochengerüst. Ideal sind Rinderknochen, Geflügelknochen, Hühnerhälse, Lammbrust/Beine, Kniegelenke, Kalbsknochen, Fische mit Gräten, Schafslammgerippe etc. Zu beachten gilt, dass Knochen immer roh und niemals gekocht gefüttert gehören, da sich die Knochenstruktur ändert und damit unverdaulich wird und Darmsplitter erzeugen kann.

In den nächsten Monaten stellen wir euch immer wieder neue BARF-Rezepte vor und erzählen euch, wie es uns mit dem BARFen so geht!

Euer Noah & Leopold

was ist barfen

 

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